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Nachfolgend Natürliche Rohstoffe
für Naturfarben, eigene Versuche und Experimente sowie die für´s Abtönen so wichtigen Pigmente.

"Pigmente bringen Farbe ins Spiel"

Rohstoffe 

bulletKasein
bulletMarmormehl
bulletBorax
bulletSoda
bulletZitronensäure
bulletQuarzmehl
bulletBienenwachs
bulletLeinöl
bulletGummi arabicum
bulletKreide
bulletAlaun
bulletPflanzenfarben

Pigmente

bullet Erdpigmente:
bulletEnglisch Rot
bulletOcker gelb
bulletOcker rot
bulletUmbra rehbraun
bulletUmbra grünlich (dunkel)
bulletTerra di Siena natur
bullet Mineralpigmente:
bulletEisenglimmer
bullet Eisenoxidschwarz
bullet Titanweiß Rutil
bullet Ultramarinblau
bullet Spinellpigmente:
bulletSpinellgelb
bulletSpinellorange
bullet Kobaltblau
bullet Spinellgrün

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Rohstoffe

Kasein

Kasein ist eine komplexe Mischung von Milcheiweißen, die aus Magerquark gewonnen wird. Schon vor Jahrtausenden wußten die Menschen, daß Kalk mit Quark gemischt ein ausgezeichnetes Bindemittel für Farben und Leime ist. Einige dieser Arbeiten sind heute noch in Kirchen und Museen zu besichtigen.
In Pulverform der Marmormehlfarbe zugemischt und mit Borax aufgeschlossen wird es zu einem ausgezeichneten Bindemittel.
Liefergebinde: 0,5 kg

Marmormehl

Feingemahlenes Marmorgestein (CaCO3). Wird v.a. in Farben wegen seiner hohen Deckkraft als Füllstoff verwendet. Durch Verwendung besonders weißer und feiner Marmormehle kann in der Kasein-Marmormehlfarbe auf Titandioxid verzichtet werden.

Borax

Ungiftiges mineralisches Salz, wird bergmännisch gewonnen ähnlich wie Steinsalz.

Soda

Soda (Natriumcarbonat) ist ein als altes Hausmittel bekanntes, vielseitig einsetzbares Salz. Früher, und auch heute wieder, wurde Soda durch Verdunstung aus dem Wasser sogenannter Natronseen in Nord- und Südamerika gewonnen. Zur Erzielung höherer Reinheiten wurde diese Methode durch chemische Prozesse abgelöst.

Zitronensäure

Zitronensäure ist eine der am verbreitetsten Pflanzensäuren und tritt als Stoffwechselprodukt in allen Organismen auf. Im menschlichen Körper werden täglich ca. 2g Zitronensäure als Zwischenprodukt gebildet und wieder abgebaut.
Ihre Verwendungsmöglichkeiten sind äußerst vielfältig: Zusatz in Backpulver und Kosmetik- bzw. Pharmaprodukten, Geschmacksstoff in Getränken und Speisen. Der meist in kleinen Päckchen teuer verkaufte Kaffeemaschinenentkalkter ist nichts anderes als Zitronensäure.

Quarzmehl

Fein gemahlener Quarzsand (chemisch SiO2)

Bienenwachs

Die Bienenkästen unseres Zulieferers werden nicht, wie sonst üblich, mit chemischen Mitteln gegen die Varroa-Milbe behandelt. Das Bienenwachs wird geschmolzen und gereinigt.

Leinöl

Der zentrale Rohstoff für die öligen Naturfarben ist das Leinöl. Es wird aus der Flachs- oder Leinpflanze gewonnen. Die Samen des Flachses werden zerquetscht und kalt unter hohem Druck ausgepresst, wobei die Ölausbeute bis zu 90 % beträgt. 
Leinöl trocknet durch die Aufnahme von Sauerstoff aus der Luft.

Gummi arabicum

Die älteste bekannte Gummiart, v.a. Akaziengummi, das getrocknete Exsudat verschiedener Akazienarten der tropischen und subtropischen Regionen Afrikas, Indiens und Zentralamerikas. Verwendung v.a. in der Süßwarenindustrie (Gummibonbons) und In der Getränkeindustrie.

Kreide

gemahlene Schalen von 110 Millionen Jahren alten Mikroorganismen (Zeit der Saurier).
Chemisch: Calciumcarbonat.

Alaun

Ein in Wasser lösliches schwefelsaures Doppelsalz von Kalium und Aluminium, wird als Beizsalz verwendet.

Pflanzenfarben

Blauholz, Rotholz und Gelbholz, Färberkamille

 

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Pigmente

Erdpigmente:

Englisch Rot

Natürliches Erdpigment, künstlich gebrannt - ähnlich dem roten Ocker. Absolut lichtecht und wetterbeständig, mit allen Pigmenten und Bindemitteln verträglich. Wird im Tagebau abgebaut.

Ocker gelb

Natürliches Verwitterungsprodukt von eisenhaltigen Gesteinen und Mineralien. Die färbende Substanz ist Eisenoxidhydrat. Kann mit allen Pigmenten gemischt werden und ist absolut lichtecht und wetterfest. Herkunftsland ist Frankreich, gelber Ocker kommt aber auch sonst überall auf der Erde vor. Mit allen Bindemitteln verträglich.

Ocker rot

Natürliches Erdpigment, künstlich gebrannt, analog dem Brennvorgang von lehmhaltigen Ziegelsteinen. Färbende Bestandteile sind Eisenoxide. Wird im Tagebau abgebaut. Sonst alle Angaben wie bei Ocker gelb.

Terra di Siena natur

Natürliches Erdpigment, hochgelbes Eisenoxidhydrat. Vorkommen in der Toskana, Korsika, Sardinien, teilweise in Deutschland: Bayern, Pfalz und im Harz. Absolut lichtecht und wetterfest, mit allen Bindemitteln verträglich, typisches Lasurpigment. Auch im Kalk lasierend, mit allen Pigmenten verträglich. Wird im Tagebau abgebaut.

Umbra rehbraun

Natürliches Erdpigment, die färbenden Bestandteile sind Eisenhydrate mit Manganoxid-hydraten und Tonerdesilikaten. Durch den Mangananteil wirken sie trocknungsbeschleunigend in Ölfarben. Umbren kommen in verschiedenen Farbtönen vor, je nach Eisenoxid- und Silikatgehalt. Sie sind mit allen Pigmenten und Bindemitteln verträglich. Sie sind in Öl leicht nachdunkelnd, ungiftig, absolut lichtecht und wetterbeständig.

Umbra grünlich (dunkel)

Mischung aus grünen Mineralpigmenten (Spinellgrün, Chromoxidgrün) und Talkum. In Öl leicht nachdunkelnd. Absolut lichtecht und wetterbeständig, ungiftig, mit allen Pigmenten und Bindemitteln verträglich.

 

Mineralpigmente:

Eisenglimmer, Eisenoxidschwarz, Titanweiß Rutil
Ultramarinblau

Künstliches Mineralpigment, hergestellt durch Erhitzen von Soda, Ton und Schwefel. Es ist ungiftig (zum Teil als Lebensmittelfarbstoff zugelassen), mit allen Erdpigmenten mischbar, jedoch nicht mit Kupfer- und Bleiverbindungen. Ultramarinblau ist kalkbeständig, an sich lichtecht, wetterbeständig, aber nicht säurefest. Da unsere Atmosphäre heute einen leicht säurehaltigen Charakter hat, ist Ultramarinblau nur begrenzt im Außenbereich anwendbar (kann zu Schwarzverfärbungen führen). Ein ausgesprochenes Lasurpigment.

 

Spinellpigmente in verschiedenen Farben:

Spinellgelb, Spinellorange, Kobaltblau, Spinellgrün

Spinelle sind Minerale vulkanischen Ursprungs. Chemisch sind es Magnesium-Aluminate (MgAl204). Die meisten Spinelle sind farblos. Durch Anlagerung verschiedener Ionen im vulkanischen Geschehen entstehen teilweise sehr farbige Spinelle. Diese farbigen Spinelle werden auch als Edelsteine gehandelt. Der gelbe bis orange-rote Stein heißt Rubicell, der tiefschwarze, eisenhaltige aus Ceylon heißt Pleonast. So ist auch der berühmte rote Stein in der englischen Krone kein Rubin, sondern ein Spinell. Je nach den Spurenelementen, die angelagert werden, unterscheidet man Aluminium-, Eisen (III)-, Chrom-, Vanadium- und Titanspinelle.

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Gebindegrößen und Preise entnehmen Sie bitte der gültigen Preisliste.

 

 

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